Rechner

FPV-Bau-Rechner

Plane deinen Kopter, bevor du bestellst: Trag die Teilegewichte ein und sieh sofort, ob du unter 250 g bleibst, welche Regeln gelten und ob Schub, Regler und Akku zusammenpassen.

1 · Gewicht

wird mit der Motorzahl multipliziert
wird mit der Motorzahl multipliziert
Stack bzw. AIO-Board
bei Digital oft eine Einheit
Kleinkram wird gern unterschätzt
0, wenn keine mitfliegt
Gewicht laut Datenblatt oder Waage
Abfluggewicht mit Akku–
Trockengewicht ohne Akku–
Abstand zur 250-g-Grenze–
Größter Akku für unter 250 g–
Unterkategorie (Selbstbau)–

Balken: Abfluggewicht im Verhältnis zur 250-g-Grenze

2 · Schub und Strom

aus der Schubtabelle: dein Propeller, deine Zellenzahl
ebenfalls aus der Schubtabelle
Herstellerangaben sind oft optimistisch
Schub-Gewichts-Verhältnis–
Einordnung (grober Erfahrungswert)–
Gesamtschub–
Strom bei Vollgas (alle Motoren)–
Reserve des Reglers–
Akku-Belastung bei Vollgas–
Schub- und Stromwerte aus Schubtabellen gelten für den Prüfstand. Im Flug sinken Spannung und Schub mit leerer werdendem Akku. Die Einordnung ist ein grober Erfahrungswert, keine Regel. Welche Vorschriften genau für deinen Kopter gelten, zeigt der Drohnen-Regel-Check.

So rechnet der Bau-Rechner

  • Abfluggewicht = Rahmen + Motoren × Anzahl + Propeller × Anzahl + Elektronik + Kamera + Kleinkram + Actioncam + Akku.
  • Größter Akku für unter 250 g = 250 g − Trockengewicht (knapp darunter bleiben).
  • Schub-Gewichts-Verhältnis = Schub pro Motor × Anzahl Motoren ÷ Abfluggewicht.
  • Reserve des Reglers = (Regler-Dauerstrom − Motorstrom) ÷ Regler-Dauerstrom.
  • Akku-Belastung = Gesamtstrom ÷ Kapazität in Ah, verglichen mit der C-Rate des Akkus.

Beispiel: 5-Zoll-Freestyle-Quad

Mit den voreingestellten Werten wiegt der Kopter 523 g, liegt also klar über 250 g und fliegt als Selbstbau in A3. Vier Motoren mit je 1400 g Schub ergeben 5600 g Gesamtschub und ein Schub-Gewichts-Verhältnis von 10,7:1. Bei Vollgas ziehen sie zusammen 152 A; der Regler hat bei 45 A Dauerstrom pro Motor 16 % Reserve.

Beispiel: Kopter unter 250 g

Ein kleiner Selbstbau mit 70 g Rahmen, vier Motoren à 12 g, Propellern à 2 g, 8 g Stack, 1 g Empfänger, 25 g Videoeinheit und 15 g Kleinkram wiegt ohne Akku 175 g. Der Akku darf damit höchstens knapp 75 g wiegen, damit die Startmasse unter 250 g bleibt.

Wie du die Teile auswählst, erklären die Ratgeber FPV-Bauteile erklärt und FPV-Drohne selbst bauen. Die Flugzeit schätzt der Flugzeit-Rechner.

Häufige Fragen

Was ist ein gutes Schub-Gewichts-Verhältnis für eine FPV-Drohne?

Das hängt vom Einsatz ab. Als grobe Erfahrungswerte aus der FPV-Szene gelten etwa 2:1 als Untergrenze für kontrolliertes Fliegen, 3:1 bis 5:1 für ruhige Film- und Long-Range-Kopter, 5:1 bis 8:1 für Freestyle und darüber für Racing. Mehr Schub bedeutet auch mehr Strom und Gewicht.

Zählt der Akku zum Gewicht für die 250-g-Grenze?

Ja. Für die Regeln zählt die Startmasse mit Akku und allem, was mitfliegt, zum Beispiel einer Actioncam.

Woher bekomme ich den Schub pro Motor?

Aus der Schubtabelle des Motorherstellers. Dort steht für jede Kombination aus Propeller und Akkuspannung der Schub bei Vollgas in Gramm und der Strom in Ampere. Nimm die Zeile mit deinem Propeller und deiner Zellenzahl.

Welche Regeln gelten, wenn mein Selbstbau unter 250 g bleibt?

Ein überwiegend selbst gebauter Kopter unter 250 g, der langsamer als 19 m/s fliegt, darf in der Unterkategorie A1 fliegen – ohne Kompetenznachweis und ohne Mindestalter. Mit Kamera musst du dich trotzdem registrieren, die Haftpflichtversicherung ist immer Pflicht, und für FPV mit Brille brauchst du einen Beobachter.